Ein Fahrrad kann – gleich einem Kfz – grundsätzlich Betriebsvermögen darstellen. Werden Fahrräder bzw. Elektrofahrräder einem Arbeitnehmer zur privaten Nutzung überlassen, ist ein zum Arbeitslohn gehörender geldwerter Vorteil zu versteuern. Als monatlicher Durchschnittswert für die Bemessung des geldwerten Vorteils gelten ein Prozent der auf volle € 100,00 abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer. Die Freigrenze für Sachbezüge nach §8 Abs. 2 Satz 9 EStG ist nicht anzuwenden (gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. 23.11.2012).