Bei betrieblicher Verwendung eines nicht im Betriebsvermögen befindlichen Kraftfahrzeuges sind die Aufwendungen grundsätzlich in tatsächlicher Höhe als Betriebsausgaben zu berücksichtigen.

Bei betrieblichen Fahrten von nicht mehr als 40.000 km im Kalenderjahr, kann die amtliche Kilometerpauschale an Stelle der tatsächlichen Kosten angesetzt werden. Bei betrieblichen Fahrten von mehr als 40.000 km im Kalenderjahr ist zu prüfen, ob die Kilometersätze die tatsächlichen Kilometerkosten übersteigen; in diesem Fall sind die Kilometersätze nicht anzusetzen (H 9.5. LStR 2013). Kann das Kilometergeld abgesetzt werden, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Parkgebühren, Vignette und Mauten) abgegolten. Die amtliche Kilometerpauschale beträgt bei einem Kraftwagen € 0,30 je Fahrkilometer.

Der Nachweis der Fahrtkosten ist durch ein Fahrtenbuch bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, zu erbringen.